Der Grundgedanke ist einfach: Kein Muskel bewegt sich ohne Anweisung. Wenn wir also Muskelspannungen dauerhaft reduzieren wollen, müssen wir dafür sorgen, dass der Muskel von seiner Zentrale aus angewiesen wird, weniger zu tun. Dazu übernimmt der Therapeut die Arbeit des Muskels und konduziert ihn. Zusätzlich gibt er sehr leichte kontinuierliche Impulse, die das Gehirn über den propriozeptiven Weg erreichen und dazu veranlassen, die Muskelspannung zu reduzieren. Der Effekt davon ist eine spürbare und nachhaltige Entspannung, die weit über das hinausgeht, was mit herkömmlicher Massage zu erreichen ist. Die Wirkung ist sehr langanhaltend, weil die Reduzierung des Muskeltonus unmittelbar vom zentralen Nervensystem ausgeht.

Diese Form der manuellen Therapie wurde von dem Heilpraktiker und Pädagogen Holger Michael David aus einer ganzen Reihe von Ansätzen entwickelt. Vor allem flossen Teile aus dem Shiatsu, der Craniosacralen Therapie, der Osteopathie, der Feldenkraismethode, dem Bobach-Konzept und der Sensorischen Integration mit ein. Aber keine Angst: Sie müssen nicht alle diese Konzepte kennen, um SANJO ausüben zu können. SANJO ist eine einfache und praktische Methode, die auf den Zusammenhang zwischen zentralem Nervensystem und Muskulatur aufbaut und leicht erlernbar ist.

SANJO kann sowohl am bekleideten wie am entkleideten Patienten vorgenommen werden. Sie können es auf dem Boden und auf der Massagebank anwenden. Sie brauchen keine Hilfsmittel, nur Ihre Hände. Es ist daher für viele Formen der Körpertherapie eine ideale Ergänzung. Als Voraussetzung sollten Sie mit der Arbeit am Menschen gewohnt sein.

Wenn Sie mehr zur Entwicklung dieser Methode erfahren möchten, lesen Sie die Entstehungsgeschichte von SANJO.


In einem 9-minütigem Video zeigen wir ihnen, wie SANJO praktisch bei einer Schulterbehandlung funktioniert: